Kommentar werten zum Teilgebiet Rochlitzer Berg

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26.02.2024 15:13
So wie verwinkelte, schlecht ausgeleuchtete Ecken im öffentlichen Raum unweigerlich ein spezielles Klientel von Mitbürgern anzieht, so locken 1m-Hakenabstände und gehackte Griffe in 10m-Routen offenbar einen speziellen Typ von „Felsbenutzern“ an: Wochenends ist hier Normalität, was Peter Brunnert so schön unter www.teufelsturm.de/content/kletterknigge/Peter_Brunnert_09_was_nervt.pdf zusammengefasst hat incl. zugehörigem Primatengebrüll. Als Trainingsgebiet für wochentags eventuell brauchbar, auch wenn man den Zuwachs an Kraft wohl mit einer Einbuße an Klettertechnik bezahlt. Die Routen, die nicht natürlichen Linien folgen, sind meist künstlich, oft definiert und manchmal längenlastig. Das Wort „monoton“ trifft es m.M.n. am besten. Ausnehmend die beiden langen Routen im Gleisbergbruch sind mir aus den 90igern noch in guter Erinnerung, aber leider lange feucht. Wer sich damit und dem o.g. Besucherklientel anfreunden kann, der wird sich hier wohlfühlen.

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Zuletzt geändert: 27.6.2017 Jörg Brutscher