27 Mönchswand
Kommentare zum Gipfel:
Feuerschweif: - GB befindet sich auf dem SW-Gipfel, dorthin: III.
Sandsteinkraxler: + - Anmerkung: der Block in der Einschartung, auf dem man beim Abseilen vom VG landet, wackelt leicht.
Der Schober: + - Bietet auch eine perfekt kinderfreundliche Schartenseite mit einigen schönen leichten Wegen.
Breitensportler: - Große Mauer mit hoher Talseite und interessanter Verwitterung an der Rückseite.
Alex M.: ++ -
Uralter Weg I;
In der nordöstlichen Schmalseite gestufte Wand z.G.
TheOnlyTruth-## Der Weg geht sehr entspannt über den Grat. Versehen ist er mit mindestens 3 Nachholösen. Was aber übereinstimmend absolut keine I mehr ist, ist der Abstieg, um zum Gipfelbuch und zur Abseile zu kommen. Da haben selbst die alten Hasen gekniffen.
Sandsteinkraxler-# Ich gebe dem Vorposter recht: der Aufstieg ist mehr Stiege als Klettern, jedoch hat's der Übergang zum GB in sich - die 2m in die Scharte kann man evtl noch abseilen, doch zum Hauptgipfel zu kommen ist nicht ohne und ganz sicher keine I. Dankenswerterweise gibt es eine AÖ auf dem Vorgipfel, so muss man den Grat nicht zurücksteigen.
**Rechter Ostweg III;
Manfred Thiele 22.09.1967
Rechts in der Bergseite Spalt zu Band und linksh. zu weiterem Band. Gerade über morsche Zacke zG.
Albi+# Die in den gängigen Kletterführern beschriebene Linie ist in der Natur schwierig zu finden. Was soll das markante Horn sein? Das letzte Dach von "3 Dächer"?? Seltsam. Für 3 noch so zu klettern würde so gehen:
Ca. 4 m rechts von 3 Dächer Rinne linkshaltend hinauf zu Band. Wandstufe/Rippe zu 2. Band. Bei morscher kleiner Rippe gerade hinauf z.G. Da hätte der Weg eine nachvollziehbare Linie. Crux ist die morsche Rippe.
*Drei Dächer V;
Alexander Marg, T.Schierz, T.Lange 13.04.1991
Zw. KIEFERNWEG und RECHTEM OSTWEG Wand über 3 Dächer zG.
Wilder Junge+# Der 2. und 3.Überhang sind Zwergentöter,da garantiert schwerer als V,für Grosse Leutchen vielleicht IV. Am 2.Überhang rechts gefädelte Bandschlinge.
Stefan++## Zum Teil extrem leicht abbrechende Strukturen. Meinem Vorsteiger ist beim Antritt am letzten Dach eine vielleicht 100x30cm große Rippe abgebrochen und nach unten geflogen. Zum Glück wurde niemand verletzt.
*Kiefernweg III;
Manfred Thiele 22.09.1967
In Mitte SO-Wand kurzen Riss zu Band. Rechtsh. über markante Zacke zG.
Große Lücke V;
Tim Dietze, M.Haut, P.Weise 06.06.2019
***Mittlerer Ostweg II;
Links in der Bergseite linksgeneigte Rampe zu kl.Abs. Rechtsh. in Mulde zG.
Der Schober++ wie auch bei den Wegen weiter rechts, ist hier etwas unklar, wo es langgeht. Jedenfalls nettes Steigen an festem Fels.
Variante zum Mittl.Ostweg III;
**Linker Ostweg II;
Kurt Freier 23.09.1938
Links in der Bergseite rechtsgeneigten Riss in Scharte mit Klemmblöcken. Wand zG.
JensW++## es bieten sich mehr Schlingen als nötig an, eigentlich reichen zwei sehr solide Bandschlingen für den oberen Bereich. Zuviel Bandschlingen können zu unangehmen Seilzug führen. Man steht immer sehr gut und hat weit mehr Griffe als man nutzen kann. Gut für Anfänger, wenn schon Erfahrung im Abseilen besteht (Abseilöse ist recht tief angesetzt) Leichter als der mittlere Ostweg.
P.S. Gipfelbuch ist nicht mehr versteckt sondern offensichtlich platziert
OleK+ Ist jetzt der schnellste und einfachste Weg um auf den Gipfel (GB) zu kommen.
***Rasselgrat III;
Rainer Danzig und Manfred Thiele 07.10.1970
Links vom LINKEN OSTWEG Wand zu Abs. Markanten Grat, den Üh. rechts oder links umgehend, zG.
Wilder Junge++### für Anfänger gut geeignet,immer grosse Griffe und Tritte und viele Schlingenmöglichkeiten
Ulrich Schmidt+++## Sehr schön, gesichert, und genau in dem Schwierigkeitsgrad.
Matthias Jäger++## Das Foto zeigt meiner Meinung nach den Südostweg. Die untere Wand des Rasselgrats befindet maximal dort, wo das Foto rechts "aufhört".
***Südostweg III;
Manfred Thiele 22.09.1967
Von der Südecke rechtsh. Wand zG.
Der Schober+++## hätte ich den Auftrag, eine optimal klettererfreundliche Felsstruktur zu entwerfen, das Ergebnis sähe in etwa so aus. Superfester, griffiger Fels - grandios, nur leider etwas kurz.
Albi+++## Deutlich leichter als der Uralte Weg, wenn man das Erreichen des GB als Zielpunkt nimmt. Aber auch so, eine leichte und gutgängige II, man hat große Griffe und Tritte, Schlingen soviel man braucht. Der Solistenweg schlechthin.
OleK++ Ist ein Tick schwerer als der linke Ostweg. Fest und super griffig. Tipp für Gebietsneulinge.
Direkter Südostweg V;
Matthias Zippel 31.10.1979
****Südwand VIIb;
Georg Hilse 16.04.1952
Von Blöcken der SW-Seite rechts die Südkante zu Band. Nach links zur Wandmitte. Bei feiner Rissspur (nR) unter Dach. Etwas nach links und Risseinschnitt über das Dach. Schräg rechts zG. (Unter dem Dach nach links und Kante, oder vom Dach rechtsh., zG. VIIa)
Wilder Junge+++# Die Schwierigkeit kommt nach dem Überhang, wenn man auf der Dachkante steht.Diese mit SU - am besten mit grossen Kinderkopf absicherbar.
***Einstiegsvariante zur Südwand VIIb;
Thomas Joseph, H.-J.Fiebich 05.06.2020
Von den vorgelagerten Blöcken, Wand (R) zur feinen Rissspur.
Gunter+++## Schöne EV zu einem ohnehin schönen Weg. Gerade Linie, festes Gestein. Der 1.Ring lässt sich gut klinken. Zwischen den Ringen
sind gute Griffe, und legen kann man auch noch was. Daumen hoch.
Alex M.++Bin grad erstaunt, das es als EB eingereicht wurde. Zumindest hat die Wand jetzt nen Ring. Klettert wurde es schon -zig mal schon früher.
**Via Barbara VIIc;
Klaus-Jürgen Zimmermann, Barbara Zimmermann 12.10.2006
Links der SÜDWAND von Abs. Wand und Kante (2R) zG.
Gunter++## Schöner Weg, aber bitte nicht unterschätzen. Die Wand hängt über und man kann sich erst nach dem 2.Ring und um die Kante rum entspannt hinstellen. Den 2.Ring von rechts anklettern ist wohl einfacher. Bin an der Kante geblieben und hatte so meine Schwierigkeiten.
Jacob Trültzsch++#
***Südweg IV;
Detlef Schreiber 27.08.1948
Von den Blöcken vor der SW-Wand links um die Westkante und linksanst. zum ob.Band. Links queren und Riss des NEUEN WEGES zG.
Jensjensen+++## Ein zu Unrecht selten gemachter alter Aufstieg. Schöne Kletterei in festem Gestein mit moderater Schwierigkeit. Ordentlich luftig.
****Südwestkante VIIa;
Horst Friedemann, G.Hilse 24.06.1956
Ganz rechts in der Talwand linksansteigend auf schräge Rampe. Anfangs überh.Riss zu Abs. Teils überh.Westkante an nR vorbei zG.
Urb+++## "Zweitname": SCHNIPPELKANTE, Sternchenweg: Gestein, Sicherung, Linie, Kletterei, alles Prima:**. Der nR (von unten nicht zusehen) steckt so das es nicht ganz entschärft ist, gut so.
Gunter+++## 6 Jahre nach dem ersten Kommentar kann ich die Einschätzung nur bestätigen.( Tipp: Zwei kleine UFO´s ersparen das "Knotengefummel")
***Zufallsweg VIIa;
Wolfgang Glaser, T.Joseph, R.Hoffmann 31.07.1976
Wie SW-KANTE auf schräge Rampe und nach links zum R des FRÜHLINGSWEGES. Rechts davon Wand über 2.R zG.
Gunter+++## Super Weg in seiner Schwierigkeit.Nur der Quergang am Einstieg ist nichts für schwache Nerven.Weil; ungesichert.Zwischen 1. und 2. Ring liegt noch eine Dauerschlinge. Nach dem 2. Ring kommen noch gute Sicherungen.Der Weg ist schön lang und absolute Genußkletterei.
Gulli++# Unklar, wie man die Wand neben dem Frühlingswegriß für 7a klettern soll. Sind den Riß noch ca.4m hoch und dann rechts gequert unter den R. So ganz nett, aber etwas schwerer als 7a. vom 1. zum 2.R recht spannend gesichert.
Eine Sternchen-7a die nach 38 Jahren noch Begehungen hat ...
Ulrich Schmidt+++## Am Einstieg kann man eine nach links ziehende Bandschlinge legen, und nach dem wackligen Einstiegszug eine sichere Bandschlinge im Riß der SW-Kante. Insgesamt anspruchsvoll. Am R vom Frühlingsweg nochmal ein paar harte Klemmer und am 2. R ein hoher Antritt nochmal VIIa.
Geplanter Weg RP VIIIb;
Michael Urban, Sylvia Bastian, A.Bastian 07.08.2014
Rechts vom FRÜHLINGSWEG über Dach (1.R) zu Band, linksgeneigten Riss (nBH) zum 2.R. Wand zum 2.R vom ZUFALLSWEG. Rechtshaltend und SW-KANTE zG.
*Frühlingsweg VIIb;
Georg Hilse, D.Radtke 09.05.1958
Im rechten Teil der Talseite auf vorgelagerten Block. Riss zu Band und rechts zu Ring. Rissfolge bis zum Ende (nachträglicher Ring). Wand erst linkshaltend dann gerade zum Gipfel.
****Abendweg (*Hilseweg) VIIc;
Georg Hilse, H.Friedemann 19.06.1956
8m rechts des AW Wand zu Band. Etwas linkshaltend(nR vom NEUEN WEG) zu 2 auff.Zacken. Gerade(nR) zu rechtsgeneigtem Riss (nR). Diesen kreuzend zu 3 Rissen. Den mittleren oder rechten zG.
Urb+++## Alle R sind nR! Es wäre an der Zeit mal einen seiner Wege in "Hilseweg" oder ähnlich um zu benennen. Schorsch war ein ganz Großer seiner Zeit.
Alex M.Gute Idee, hier würde es sich anbieten, sicherlich einer seiner großartigsten Wege.
Neuer Weg VIIb;
Rudi Gasteiger, F.Hübner, J.Hübner 29.07.1938
Etwa 6m rechts des \"Alten Weges\" bei Riss zu Band. Rechts hoch zu seichter Rissspur (nachträglicher Ring). Über Überhang schräg rechts zu Kamin. Diesen an Klemmblöcken vorbei zum Gipfel.\r\n\r\nDer Kamin auch rechts der Rissspur über kurzes überhängendes Wandstück erreichbar.
*Kletterfreude RP VIIIb;
Wolfgang Glaser, R.Hoffmann 12.06.1976
**Alter Weg V;
Bruno Grabis, August 1933 01.08.1933
4m rechts des gr.Winkels in der Talseite rechtsgeneigte Rissfolge zu Band und zu kl.Höhle. Schulterriss zu Loch. Überh.Riss zG.
FeuerschweifAM: Der Einstieg ist gleich das schwerste, dann richtig herrliche Kletterei. Im Loch nachholen (schöner Sitzplatz).
Gunter+++## Der Einstieg ist meiner Meinung 7a.Der Rest ist Klettergenuss.Viele Sicherungsmöglichkeiten.Zum Ende hin etwas Seilzug.Im Loch nachholen ist wirklich empfehlenswert.Man ist zwar fast oben,kann aber noch mit dem Nachsteiger kommunizieren,was für mich sehr wichtig ist.Ganz oben ist eine Öse zum Nachholen.Bei mir bekommt der Weg einen Stern.
Albi++ Der Faustriß am Einstieg ist der Schlüssel. Aber auch der Einstieg in den überh- Riß an der Höhle ist nicht ohne. Links Faustklemmer und sauber treten. Ist eher auch 6 als 5. Schulterriß scheint rechtsgängig besser zu gehen.
*Mönchskutte RP VIIIa;
Bernd Franze, T.Meier, K.Leupolt, D.Köhler 26.09.1987
****Himmelfahrt RP VIIIc;
Thomas Meier, D.Donath, B.Franze 20.06.1987
AW 4m hoch (links 1.R) und bei gr.Zacke nach links hangeln. Wand an 2.R vorbei auf den gr.Abs. der VERSCHNEIDUNG. Rechts Hangel an nR vorbei zu 4.R. Linksansteigend Plattenfolge und Wand zu 5.R. Riss zu Band und KULISSENKANTE zG.
TZWEN+++## Von unten ist völlig unklar, wo es bei dieser Wegbeschreibung lang gehen soll. Wenn man dann erkannt hat (oder auch wurde), dass es sich bei "Hangel an nR vorbei" um eine ca. 1.5m lange Hangelstelle leicht rechts oberhalb des Absatzes und nicht um den auffälligen (Hangel-)Riss links handelt, kann das Vergnügen losgehen. Im unteren Teil wird kleingriffige leicht überhängende Wandkletterei geboten und ab dem 3.R wird es für Sandsteinverhältnisse atemberaubend überhängend bei stets guter Sicherung.
Höllenfahrt VIIIc;
Klaus Leupolt, T.Meier, B.Franze 26.09.1987
Abfahrt VIIIc;
Thomas Naumann, vug. 27.09.1987
**Verschneidung V;
Fritz Hübner, R.Gasteiger, J.Hübner 07.08.1938
Im gr.Winkel der Talseite überh.Riss zu gr.Abs.. Quergang rechts und Wandstufe schräg links hoch zu Verschn. Diese auf den gr.Vorbau, die \"Kulisse\". Kamin zG.
Breitensportler+Die Einstiegsverschneidung ist auch gleich die Schwierigkeit, hier ist es etwas restfeucht und krümlig, es liegen aber einige Schlingen. Diese führen aber im weiteren Wegverlauf zu erheblichen Seilzug, so dass es sich anbietet, den 3.R der Höllenfahrt zum Nachholen zu nutzen.
Albi++# Die direkte Linie der Verschneidung bietet sich, wenn man den Einstieg des AW nimmt. Dort die Schwierigkeit (eher VI oder noch schwerer).
Am Knick des AW dann kühn nach links spreizen und nicht den Fehler begehen, im Riß noch die Super Schlingen zu legen. Dann bekommt man ohne extreme Verlängerung so einen Seilzug, daß nichts mehr geht.
Ab dort dann "Original-Verschneidung" Um die Ecke dann mal Gleichgewichtszug und kurzen Riß interessant zu einem abschüssigen Band (serzeit dauerschlinge), dann rechts einfach (IIIer Gelände) hinauf zG.
***Kulissenweg IV;
Siegfried Schmidt, F.Hübner, 1935 01.01.1935
In der Talseite, links der gr. Verschneidung, nach links und kurzen Kamin oder Wand zu Band um die Westecke der Kulisse. Linkshaltend und kurzen Riss zu Band. 2 m nach rechts und Kamin hinauf. Über lockere Blöcke und links zu gr.Band. Nun rechtsgeneigte Rampe auf die Kulisse. Kamin oder Wand zG.
Albi++#Nachholen auf Band nach den Blöcken empfohelen, da sonst der Seilzug zu groß wird. Die Schlüsselstelle war für mich dann die rechtsgeneigte Rampe, die gern mal feucht ist. Hinten drin klemmt die Hand gut, wo es beginnt abzudrängeln spreizt man rechts aus, so daß es trotz übersichtlicher Sicherungssituation hurtig hinauf geht. Ob nun Kamin (der ist deutlich weiter rechts und daher eher gesucht) oder Wand gerade ausgestiegen wird, bleibt sich gleich.
Gunter++# Sehr schöne Kletterei.Immer gute Tritte und Griffe.Aber die Sicherungsmöglichkeiten sind nicht so toll.Habe nicht wirklich was 100%iges gefunden.Auf Grund der Länge nichts für Vorstiegsanfänger.
Am besten auf halber Höhe nachholen.
Kulissenkante VIIa !;
Georg Hilse, vug. 21.06.1958
Variante zur Kulissenkante VIIb;
Wolfgang Glaser, H.Bardoux 21.04.1974
No Name VIIIc;
Nico Arnold, M.Heinemann 11.09.1994
Urlaubsweg V;
Eberhard Unger, H.Jackowsky, K.-J.Zimmermann, G.Haymann 05.11.1978
Variante zum Urlaubsweg VIIb;
Michael Urbczat, K.-J.Zimmermann, G.Haymann 05.11.1978
Nordwestweg VI (VIIa);
Helmut Oehme, R.Pohl 14.09.1958
Direkter Nordwestweg VIIa;
Jürgen Schmeißer, N.Waaga, T.Schädel 07.06.1995
Nordwestkamin IV;
Detlef Schreiber 27.06.1944
Extreme Linke VIIc;
Klaus-Jürgen Zimmermann, D.Köhler, G.-R.Zückert, L.Zimmermann 20.09.1980
Nordkamin II;
Detlef Schreiber 07.05.1944
Rechts in der NO-Seite Kamin auf Block und links Wand zG.
Albi- In Verbindung mit der Einstiegsvariante ein doch recht langer Weg, ganz links aus der Talseite. Unten eher sehr botanisch, dann ein netter Riß an Eisenschwarten hinauf, unschwer. Der Kamin führt zu einem Absatz und links eine kurze Wandstufe zum Uralten Weg, den man aussteigt.
Ein Weg, der nicht geklettert wird und nur der Vollständigkeit wegen existiert.
Variante zum Nordkamin III;
Dieter Pilz 26.09.1976
Ganz links in der Talseite Rissfolge zum Kamin.
Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg
Brutscher