49 Kelchsteinwächter
Kommentare zum Gipfel:
benjamin: 0 - Man hat einen netten Blick auf den Kelchstein, den man sonst wohl nur bei einer Besteigung desselben bekommt.
Alex M.: 0 -
Nordkamin II;
Den linken Kamin in der Nordwand innehaltend z.G.
benjamin+# mit Ostkamin (die beiden führen nach dem kurzen Einstieg zusammen) der leichteste Weg auf den Gipfel. Durch die Risse an der Kreuzung der Felsen auch absicherbar.
OleK-# Sieht von unten ziemlich abenteuerlich aus. Einstieg sehr sandig. Kamin entpuppt sich als gängig. Schlingen liegen bei Bedarf auch. Angekommen auf dem Vorgipfel (AÖ), stellt man aber fest, dass es noch weiter geht (GB auf Hauptgipfel). Übertritt zum Gipfelkopf und Reibungswand zum Gipfel stellt die Hauptschwierigkeit da und hat mit II nichts mehr zu tun. Man kann die AÖ auf den Vorgipfel verlängern. Bringt aber eigentlich nichts. Wenn man fällt bleibt man vermutlich im oberen Teil des Ostkamins stecken. Es liegen keine Schlingen mehr und die Züge zu AÖ sind wacklig bei reichlich Sandauflage. Unten kommt II hin. Oben würde ich min. Den IV Grad vergeben. Hat Abenteuer Charakter.
Jacob Trültzsch+ Man sollte den Kamin nicht zum Gipfel gen Vorgipfel verlassen und sich versteigen. Aus dem Kamin kann man leicht eine kurze Rinne oder den Kamin für II zum Gipfel klettern. -Siehe Wegbeschreibung;)- Diese steigt man auch zur auf den VG AÖ ab. Der Ring oben ist als NR (Nachholring) gedacht. Das Seil lässt sich dort eher schlecht ohne Reibung auf dem Fels abziehen.
Der Vorkommentar könnte gelöscht werden.
OleKHat Jacob natürlich Recht. Wegbeschreibung ist eindeutig. Mein Fehler bestand darin, dass ich die AÖ auf dem Vorgipfel sah und davon ausging, dass dort auch das GB liegt (ist in Zittau öfter der Fall). Vom Vorgipfel sah es aus als müsste man über dem Ostkamin aussteigen. Was natürlich falsch ist. Vielleicht wäre der Fehler nicht passiert, wenn die Position des GB im KF vermerkt worden wäre.
Erbstück VIIIa(VIIIb) RPVIIIc;
Ronald Bardoux, H.Bardoux 09.09.1981
Letzter Wille (Testament) VIIIc;
Jörg Teifel, M.Clausnitzer 24.08.1988
Lohnender Aufstieg VIIc;
Frank Richter, K.Leupolt, G.-R.Zückert, F.Tschirner, H.-F.Wenzel 25.05.1975
Emporweg VIIc;
Wilfried Zahn, U.Weingärtner, G.Kretschmer, G.Welzel 27.05.1956
*Ostkamin II;
Den höhlenartig abschließenden Kamin in der Ostseite nach innen durchgehen und diesen z.G.
Albi+Die Selbständigkeit des Weges ist durch das Loch kriechen und die 3 m Kletterei zum Inneren des Nordkamines gekennzeichnet, ansonsten wie diese z.G.
benjamin+# Wie Nordkamin, aber man kriecht anfangs durch ein Loch. Netter, einfacher Kamin, durch die Risse im Inneren absicherbar - sollte man stürzen, bleibt man aber vermutlich eh hängen bevor die Sicherung greift.
**Edelweißweg VIIa (VIIc);
Horst Friedemann, G.Hilse, H.Haufe 26.07.1959
Aus der Höhle in der Ostseite links zu R. (Unterst.) Riß z.G.
Jacob Trültzsch++##
Ostweg VIIc;
Horst Hensel, W.Kliemenz 19.05.1956
****Wegriss VIIc;
Georg Hilse, H.Haufe 30.05.1957
In der Südwand überhängenden Riß an 2R vorbei z.G.
krohsax+++#Der Rißklassiker des Zittauer Gebirges schlechthin, optisch ähnlich dem Schiefen Tod am Einsiedler, nur 1R weniger. Wird trotz der zentralen Lage nur alle paar Jahre geklettert, meist von anerkannten Rißfräsen.
Besonders für Kleinere ein schwerer Zug zum 1.R hin, der sich mit dünnen Schlingen aber ganz gut absichern läßt. Der 2. R läßt sich noch gut im Hand- bis Breithandbereich anklettern, welcher dann in überhängenden Abzugs-Armriß übergeht, und sobald man sich in selbigem gedreht hat (es soll auch Leute geben, die diesen hangeln...), wird es zwar leichter, aber dafür selten anstrengend - je tiefer man hineinkriecht, desto anstrengender, aber sicherer (irgendwo kurz vor oben beginnt schließlich der Erdungsbereich - wo genau, will man lieber nicht wissen); und desto höher die Wahrscheinlichkeit, den sich unten ansammelnden Geiern eine Geräuschkulisse darzubieten, welche selbige vollends und effektiv von der geistigen Nichtgesundheit von Kletterern überzeugen wird.
*Weg für Zurückgebliebene IXc RP Xa;
Steffen Otto, K.Leupolt 18.10.1989
Rechter Südwestweg VIIc;
Bernd Franze, R.Hoffmann, G.Jähne, D.Stannek, F.Radtke 18.05.1975
Südwestweg IV;
Heinz Keil, H.-G.Seeliger, H.Haufe 17.06.1951
Variante zum SW-Weg VIIb;
Bernd Franze, B.Goede, D.Köhler, S.Otto 27.06.1979
**Mittelweg VIIa;
Günter Heinicke, H.Paul 06.09.1958
Unmittelbar rechts vom WESTKAMIN rechtshaltend zu R. Gerade zG.
Alex M.+# Crux dürfte jetzt überm Ring sein, da sich am Einstieg die Griffe vermehrt haben :(
der "Ich"+## habe den Weg 1988 gemacht und kam mir am Einstieg ziemlich veralbert vor
Wilder Junge+# Der Einstieg ist mittels wegerodierter Griffe die Crux.Danach grössere angerissene SU,dann bis Ring ruhig bleiben.Dort angekommen relativ einfach z.G.(die erforderlichen Griffschalen sieht man):-)
Bergpirat++Da es im angegebenen Schwierigkeitsgrad am Gipfel kaum Alternativen gibt, fand diesen sonnigen Weg durchaus schön. Einstiegsboulder ist ja in Absprunghöhe alles andere löst sich gut auf. Direkt am Ausstieg auf VG eine Nachholöse, von dort kurze Reibungswand z.G.
!Westkamin III;
Im Winkel der Westseite engen Kamin mit überhängendem Einstieg z.G.
Herold Bernd -!! Schwieriger Einstieg, der das Prädikat "anstr." verdient.
Hochwaldweg IV;
Martin Berndt, H.-J.May 30.08.1953
Aus dem Kamin in etwa 7m Höhe links schrägen Kamin z.G.
!Gemeinschaftsweg VIIb !;
Manfred Thiele, S.Hoffmann 01.09.1953
WESTKAMIN 4m hoch und links schräge Rinne zu nR. Rechts Wand zG.
Gunter-!! Zum Ring schwer und ungesichert. Nach dem Ring wieder schwer.
Sandiger Weg VIIIb;
Bernd Franze, T.Joseph, W.Johne 08.06.1980
Westkante VIIb;
Wolfgang Lucyga, D.Rump, G.Hilse 26.07.1961
Etwa 4 m links vom Winkel der Westseite Rinne zum R. Unterstützt Reibungswand zG. Unterst. links umgehen - VIIc
**Novemberweg VI (VIIa);
Erhard Alt, D.Rauchmaul 01.11.1953
2m rechts vom NORDRISS (unterst.) über Überhang und Wand zu R. Rechtshaltend Wand und Rinne(nR) zG.
Alex M.-# Die Reibung oben stellt eine gute Übung für die zu erwartende Reibung am Kelch dar. Crux ist am Ring und die ersten Meter danach
der "Ich"+##Mir ist nur der Einstieg in etwas unangenehmer Erinnerung verblieben...
Alex M.Leider sind im Einstieg auch einige Griffe hinzugekommen...
Wilder Junge+# Jetzt mit nR nach dem 1.Ring gut gesichert.Schwierigkeiten sind der Einstieg und an den Ringen.
Torsten Schubert (DD-79)++## Am Einstieg muss man schauen und um den 2.R.
Šáfa++## Wie Alex schon geschreibt, nicht Uberklettern den Unterstutzung, aber am Ring ist die Crux
**Rosensteiner Variante VIIa;
Erhard Seeliger, G.Hilse 26.08.1956
An der NW-Kante anfangs überh. zum 1.R.
AlbiIm Gipfelbuch mit Bemerkung " eher VIIb" geführt.
Alex M.Vermutlich ist hier FB 7a gemeint ;-), auch für 7b hebt man hier selbst für Zittauer Verhältnisse nicht ab.
Urb+# Wie manchmal im Zittauer, kleine Trick (Tipp), beherzter Sprung zum ersten Auflagenband und es geht auch für VIIa. Wie beim Org. nur die 2R zur Sicherung. Sternchen ist übertrieben, da sandig.
*Nordriss IV;
Rechts in der Nordseite Riß zu kleiner Schulter. Wandstufe z.G.
Albi+ Ein richtiger Klassiker, der höchstens 1 oder 2 x im Jahr gemacht wird. Die Locals sprachen davon, daß dort früher der Sandboden 1 m höher war. Das erklärt auch, warum mir der Einstieg nur rechtsgängig möglich war und ich mich eher in einer blöden V wähnte. Umstieg nach links dann in 3 m Höhe möglich. Der Einstieg ist die Crux, der Rest ist nur noch schöner Kamin.
Extra breit RP VIIb;
Michael Urban, vug. 16.05.1992
Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg
Brutscher