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76 Südöstlicher Zwilling

Kommentare zum Gipfel:
Alex M.: ++ -

*Alter Weg IV; kommentieren/abhaken
Ernst Schulze, H.Knobloch 14.05.1910
Von SO Kamin zwischen Berg Oybin und unserem Fels innenhaltend hoch, Querkamin rechts zur Schulter. Übertritt und Rinne zu den Gipfelköpfen. Entweder durch Loch unter dem südöstlichem Kopf hindurch oder rechts um diesen in die Gipfelscharte. (Unterstützt)(nR) rechtshaltend z.G.
Albi+# Die Schlotte bis zum Querkamin wird unter den Locals auch "Schweinekamin" genannt. Nach längerer Trockenperiode aber durchaus angenehm machbar. Sichern muß man eigentlich nur die Ausstiegswand, dort ist der nR genau richtig, auch o.U. nur III. Die Altvorderen hatten dort eben noch richtig gute Nerven. Ein Klassiker!
OleK+# Der Einstiegskamin setzt mindestens zwei Wochen Trockenheit vorraus. Sonst macht das wirklich keinen Spaß. Wenn der Nachsteiger gesichert werden soll, dann vllt schon vor dem Querkamin nachholen. Seil läuft sonst ungünstig um die Ecke. Auf der Schulter (Öse) vllt auch besser nachholen. In die Scharte zwischen den Gipfelköpfen unkompliziert. Dort an großer SU nachholen. Der Ausstieg ist durch nR perfekt gesichert und wie schon erwähnt, auch nicht zu schwer für den Grad.

Einstiegsvariante IV; kommentieren/abhaken



Birkenvariante V !; kommentieren/abhaken
Claus Westermeier, W.Klinger 12.05.1969


Nordwestvariante VIIb !; kommentieren/abhaken
Dieter Schädel, W.Glaser, W.Lucyga 15.10.1961
Aus der Gipfelscharte links Mulde z.G.

Auge VIIa !; kommentieren/abhaken
Bernd Franze, A.Franze, R.Bär 03.06.1978


Südvariante VIIa !; kommentieren/abhaken
Herbert Richter, H.-P.Möbius 30.03.1956


Jungmannenführe VIIc; kommentieren/abhaken
Bernd Franze, T.Meier, G.-R.Zückert, D.Donath 30.06.1979


Bergweg VIIa; kommentieren/abhaken
Horst Umlauft, D.Schädel, D.Pilz 01.06.1958


*Mittelweg VIIa; kommentieren/abhaken
Horst Umlauft, vug. 11.10.1958
Links der Nordkante engen Kamin und Rinne über nR und R zum Ausstiegskamin des TALWEGES. Diesen zG.
Urb+## Hat auch einen nR abbekommen, knifflige VIIa.

Abgesang VIIc; kommentieren/abhaken
Detlef Stannek, T.Schreiber, G.Haymann, G.-R.Zückert 11.08.1979


***Talweg V; kommentieren/abhaken
Martin Hönich, H.Weidling, K.Weidling 05.06.1922
Vo VB der Talseite Übertritt zu Riss mit überh.Einstieg. Diesen und Kaminfolge unter die Schulter. Band nach rechts zu Kamin und diesen zur Gipfelscharte. AW zG.
JoergB+ Der Weg ist vor allem dann lohnend, wenn man gern lange Kamine klettert. Der Einstieg (schwere Schulterrißeinzelstelle) ist aber o.U. auf keinen Fall für IV zu haben.
Alex M.+++Da fehlt auch 'ne Menge Dreck

Kartentour VIIa; kommentieren/abhaken
Gunter Haymann und Roland Passig 26.05.1977


Neuer Talweg V (VI) !; kommentieren/abhaken
Werner Junge, K.Buchalla, G.Kretschmer 23.05.1954
5m links des TALWEGES (unterst.) zu überh.Kamin. Diesen und Rinnenfolge zum Ende. Bew.Band nach rechts zum Riss zw. Schulter und Gipfel. Rechts davon Wand und Rinne, später linksh. zu den Gipfelköpfen. AW zG.
flueggus-! Der Einstieg unten in die Rinne erfordert neben dem Blick für die wichtigen Griffe schon solide Fuß- und Schulterklemmtechnik, dann geht es grobkieselige, teilweise bewachsene Kaminrinnen empor bis zur Schulter. Ein paar Birken lassen sich unterwegs abbinden. Der Ausstieg bis unter den Gipfelkopf ist dann allerdings von der Beschreibung her etwas unklar und eine solide Sicherung gibt es in der Grobkiesel-Reibungswand auch nicht. So bin ich dann in die Rinne des NO-Weges ausgekniffen.

*Im Reisefieber IXa RP IXb; kommentieren/abhaken
Michael Urbczat, M.Urban, F.Neumann 30.06.1983


*Große Reibung VIIIa (VIIIb); kommentieren/abhaken
Klaus Leupolt, F.Richter, F.Tschirner 28.06.1975
NO-WEG etwa 12m hoch und rechts zum 1.R. Riss und Rinne zu Band(2.R). Rinne nach rechts zum 3.R. (Unterst.) Reibung über 4.R linksh. zum 5.R. (Unterst.) zu Band und Reibungsmulde an 6.R vorbei zur Schulter. AW zG.

Nordostweg IV; kommentieren/abhaken
Carl Rau, F.Donner 14.04.1922
Links vom NEUEN TALWEG stark linksgen.Risskamin zu kl.Band. 3m links und Kamin zu Abs. Rinne zur Schulter. AW zG.
Albi-Ein Klassiker schlechthin. Wenn man sich vorstellt, daß der Weg bei "diesem" Einstieg noch 1993 im Klefü als 3 geführt wurde, kann man nur den Kopf schütteln. Die Kaminschrubberei ist OK und sicher nicht schwerer als 3, aber der Einstieg ist tricky und nicht unter 6 zu haben, vielleicht reicht das gar nicht wirklich, denn diese Mühe kann man gar nicht in einer Schwierigkeit qualifizieren. Im GB von 1998 haben jetzt 3 Seilschaften den Weg gemacht, einige auch die Große Reibung. Also insgesamt sehr selten. Ein großer lokaler Held (vergangener Zeiten) äußerte sich zu dem Einstieg so: Ja da habe ich mich auch immer gewundert, daß das so schwer ist, die Große Reibung oben raus ist mir deutlich leichter gefallen.

Variante zum NO-Weg VI !; kommentieren/abhaken
Werner Junge, G.Kretschmer 21.08.1955
Vom Band Rissrinne über nR zur Schulter.
flueggus-! Große Linie mit alpinem Flair, aber die Kletterei ist eher gewöhnungsbedürftig. Der Einstiegsriss ist für IV nicht ganz leicht, aber machbar, allerdings mit dem ganzen Schlingen- und Karabinergerassel schon eher unschön, weshalb man sich überlegen sollte, das Zeug erst hochzuziehen, wenn man eine halbwegs gemütliche Sitzstelle im Kamin gefunden hat. Auf dem Band dann die erste, schon mal nicht einfach zu legende Schlinge an der Birke. Dann geht es rinnenartig weiter, der Grasüberhang bietet einen Vorgeschmack auf das folgende. Schlingen sind, selbst, wenn man versucht, ein wenig von dem Riss hinten in der Rinne freizugraben, Mangelware, wo der versprochene nR sein soll, hat sich mir auch nicht erschlossen. So schleudert man sich von Band zu Band, die Rinne mal ausspreizend, mal stemmend, immer schön Dreck putzend, bis zum Originalring, welcher nach der schon erwähnten Birke die erste solide Sicherung darstellt. Dann wieder Schleicherei in der halboffenen Rinne bis kurz unter den Vorgipfelausstieg, wo die Rinne völlig zugewachsen ist. Die dort sicherungstechnisch entscheidende Birke ist allerdings schon vor ein paar Jahren abgestorben, so dass man für den Fünfer-Reibungsausstieg links nur noch ein Heidekraufpflänzchen zum Abbinden hat, den Ring schon gut 7 Meter unter sich... Seit 20 Jahren mal wieder eine Begehung, leider sind exakte Zahlen über die Zeit vorher nicht überliefert.

Strapaze IXa; kommentieren/abhaken
Klaus Leupolt, R.Bär 22.06.1972


Bequeme Variante VIIIb; kommentieren/abhaken
Klaus-Jürgen Zimmermann, M.Urbczat, W.Schönlebe, L.Zimmermann 29.08.1980


Ostwand VIIb (VIIIb); kommentieren/abhaken
Georg Hilse, H.Haufe, E.Seeliger 31.08.1958
8m rechts des AW (ausg.)unterst. und Riss zu Band. Querg. rechts und Riss zu Überh.(1.R). Links Handriss(nBH), Kamin und Rinne(2.R) auf Vorschulter(NR). Übergang zur Schulter. AW zG.

Direkte Ostwand VIIc; kommentieren/abhaken
Wolfgang Glaser, K.Bardoux 18.07.1970


***Umgehungsvariante VIIb; kommentieren/abhaken
Ekkehard Zeißig, W.Klinger 20.07.1963
PFINGSTWEG zum Abs.(nR). Langer Querg. rechts, anf. leicht absteigend(1.R vom COMEBACK), zum Riss.
Šáfa++### Sehr gut gesichert, aber man muss in Risse alle breite stark sein. Crux an Ueberhang an 3.Ring und eintritt ins RissRinneKamin bei 4.Ring (nur Bohrhake). Etwas sandig.
Urb++## Man hängt den nR vom PFINGSTWEG und 1.R vom COMEBACK mit ein, am (unnötigen) nH liegt ein solider Knoten. Abwechsungsreiche und anspruchsvolle Tour.

*Comeback VIIIc; kommentieren/abhaken
Klaus Leupolt und Frank Richter, G.-R. Zückert, T.Seeliger 18.09.1982


***Pfingstweg VIIc; kommentieren/abhaken
Claus Westermeier, W.Klinger 07.06.1965
Den Kamin des AW außen hoch spreizen bis man zu Abs. übertreten kann. Reibung (nR) zu 2.R. (Unterst.) Wand linkshaltend und rechtsgeneigte Rinne zu 3.R. Reibungsmulde (nR) zu Vorschulter (NR). Übergang zur Schulter und AW zG.
Urb++## Ohne Bauen schon VIIc (auch "Nebelvar.), Beweglichkeit gefragt.

Mausetreppe VIIIa; kommentieren/abhaken
Uwe Mosig und Dirk Schulz, T.Naumann 05.10.1986


***Nebelvariante VIIc (VIIIa); kommentieren/abhaken
Horst-Falko Wenzel, C.Westermeier, W.Rücker 19.10.1969
Vom 2.R (unterst.) kurze Wand und Riss zu Band(nR). (Unterst.) Wand linksh. zum 3.R.
Urb++## Hat wie der Orginalweg auch ein Sternchen verdient. HS ist die 1. Baustelle, es bleibt aber etwas länger schwer. Rp oder o.U. VIIc
Jensjensen+++## Ein inzwischen mit fünf (!) Ringen geschmückter, herausragender Aufstieg. Die Erstbegeher und viele nachfolgende Begeher hatten nur zwei! Spannender und abwechslungsreicher Weg. Geht auch ohne Unterstützung ganz gut.
Adde++## Die Baustelle ist m.M. nach für den 7tenGrad nicht zu haben.

Sprung 4; kommentieren/abhaken
Uwe Claus, vom T. ges. 12.09.1976


Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg Brutscher