Löwel, Karl-Reinhart
14.06.2023 16:49 geändert: 16.06.2023 20:02 | Der Weg ist sehr lohnend Schwierigkeit: V Absicherung: gut
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Zusammenfassung der Vorkommentare: Die leichteste Variante ist der im Kittler beschriebene Verlauf. Man klettert links der Nordkante zum kurzen Kamin (rechts kleiner Pfeiler) und quert dann mit den Händen auf dem Band nach links um die Kante zur kleinen Verschneidung. Unterwegs liegt u.a. im einsetzenden Riss eine super 9er Knotenschlinge einlitzig. Auch in der Verschneidung gibt es zwei gute Flachband-Knotenstellen, eine Zackenschlinge usw. Der Erstkommentar ist somit völliger Quatsch, was die Sicherung betrifft. Etwas anspruchsvoller ist die kleine Verschneidung rechts der linken Schartenkante, die aber ebenfalls absicherbar ist.
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Robert Hahn
11.11.2018 02:08 |
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https://www.youtube.com/watch?v=l2I0qOzghWk
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Alexander Körting
06.06.2017 19:10 | Der Weg ist lohnend normal abtrocknend Schwierigkeit: VI Absicherung: gut
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Also es war mein ersten Gipfel in Böhmen. Den originalen Einstieg und auch die Verschneidung (der Bruch - siehe Kommentar Andre) gingen für VI nicht zu klettern (da unten völlig ungesichert und Grifflos). Den als VI steht der Weg oben im GB. Ich bin dann aus lauter Verzweifelung ganz rechts in der Nordwand ein kurzes Wandstück und den Kamin bis zum Querband (Muschelablagerungen). Von dort nach links um die Nordkante gequert in den AW hinein. Der gesamte Quergang ist recht gut abzusichern. Dann die Verschneidung und leicht rechtshaltend zum kleinen Pfeiler - nR.
Von dort bin ich die Schmiedelvariante geklettert, da wir sonst nicht gewußt hätten was wir eintragen sollen. Mein Gesamteindruck bis zum nR war schon V-VI (bin schon leichtere VIIa´s geklettert) wobei ich aber die Schmiedelvariante eher mit IV bewerten würde da Riesengriffe in den Rissen und Top Schlingen (aber ich kann auch ganz gut mit Doppelrissen!) ;o) Gesamt eine super Bergfahrt auf diesen markanten Aussichtsgipfel.
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mispi
10.07.2016 19:42 | Der Weg ist lohnend Schwierigkeit: V Absicherung: gut
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Heute geklettert, ich kam auch erst in die Versuchung gleich nach links in die Verschneidung zu klettern, was aber mindestens eine brüchige 7b bedeuten würde. Erst danach erkannten wir die Möglichkeit, die Kante weiter nach oben zu klettern und dann erst in die Verschneidung, was gängig war, allerdings auch nicht für IV, eher V.
Schlingen ok, nach dem nR kein Problem mehr
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Bergpirat
17.05.2012 22:20 | Der Weg ist lohnend schnellabtrocknend Schwierigkeit: V Absicherung: ausreichend
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Ich fand den Weg recht gängig für V. Klar muß man mal paar Meter hoch aber das Gestein ist prima. In der Verschneidung gute Knoten. Einzig schwerer Zug vom Ring weg nach lins, wenn man diese empfehlenswerte Ausstiegsvariante wählt.
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André Zimmermann
23.05.2011 13:42 |
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Ich glaube, wir meinten verschiedene Dinge. Dass der AW auch im neuesten Kittler sehr uneindeutig beschrieben ist, macht die Lage nicht eindeutiger. Ich ging bisher davon aus, dass der beschriebene "Absatz" an der "N-Kante" der sehr große am Fuß der Nordostkante sei. Von da kann man sehr wohl "links (…) queren zu [einer] Verschneidung". Diese "Verschneidung" gehört aber zum unteren Teil des "Ostweges", ist dann recht knusperschuppig und ganz schön ungängig (deutlich schwerer als IV). Wo rechts der eindeutige Teil des AW einsetzt (die eigentlliche "Verschneidung"), muss man nur kurz rechts rübergehen. "Richtig" und sinnvoll und am gängigsten ist meiner jetzigen Meinung nach folgender Verlauf, wie ihr ihn sicher auch geklettert seid: An der Nordostkante über schmale Querbänder (oder unmittelbar rechts davon bei kleiner Verschneidung wie "Nordweg" und links) zu schmalem Band in ca. 6m Höhe und links einsetzende Verschneidung "auf kl. Pfeiler (nR) … Dann vielleicht auch nicht mehr für IV, aber übersichtlich, außerordentlich festfelsig und sogar mit Schlingen bestückbar. Die Beschreibung "An der N-Kante hinauf zu kl. Einschnitt (Absatz) und links um die Kante queren zu Verschneidung." (Kittler 2008) finde ich äußerst unvorteilhaft gewählt und ist mir erst jetzt klar geworden, nachdem ich dort und daneben mehrere Male geklettert war.
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Löwel, Karl-Reinhart
22.05.2007 20:02 | Der Weg ist sehr lohnend normal abtrocknend Schwierigkeit: V Absicherung: gut
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Auch wenn die Einstufungen in Böhmen etwas gewöhnungsbedürftig sind, gibt es an der Route weder eine VIer, geschweige denn VIIa-Stelle. Wo das Gestein brüchig sein soll, ist mir absolut rätselhaft. Der Weg läßt sich top absichern, wenn man einlitzige Bandschlingen im Gepäck und schon mal das Legen von Knotenschlingen geübt hat. Das trifft auch auf die 1. kleine Verschneidung zu.
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André Zimmermann
16.04.2007 00:01 | Der Weg ist sehr lohnend Schwierigkeit: VIIa
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Nana, für "sächsisch V" dürften einige schon in der untersten (linken) Verschneidung Probleme bekommen. Dort ist auch das Gestein tückisch brüchig. Ich würde die Stelle gar als bösartig bezeichnen. Rechts davon an der NO-Kante geht es, nach einem unleichten Zug zum ersten Querband, meiner Meinung nach deutlich entspannter, dafür vielleicht aber schlechter gesichert in die Verschneidung des kleinen Pfeilers. Diese obere Verschneidung geht wieder entspannt zu klettern (IV eben). Vom Ring weg muss man auch noch mal wissen, was zu tun ist. In meinem alten Führer ist der Ring (noch) nicht erwähnt. Ohne diesen wäre das dann die zweite Stelle, bei der ich "sächsich V" energisch bestreiten würde...
Wunderbare Kletterei an einem stolzen Gipfel mit einem herrlichen Blick übers Land!
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xtough
19.09.2005 09:28 | Der Weg ist lohnend normal abtrocknend Schwierigkeit: V Absicherung: gut
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Nana. Sächs. V reicht aus für die Schwierigkeit. Sicherung auch in Ordnung: Fusselschlinge über Zacken rechts, 11er im Querband, 10er und ein paar kleiner Sachen in der Verschneidung, Ring.
Ausstieg der Schmiedelvariante (V, Riss vom Ring links raus) lohnenswert, insbes. wenn der Originalausstieg noch zu grün/feucht ist.
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Steffen-Rucksachsen
25.02.2002 22:14 | Der Weg ist lohnend Schwierigkeit: VI Absicherung: schwierig / kompliziert
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Wer diesen Weg mit einer "Vierer-Einstellung" angeht, hat verloren. Schon der Einstieg ist schwer und auch die Verschneidung bringt keine Erlösung, dazu bis zum Ring kaum vernünftig abzusichern.
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