22 Schluchtwand
Kommentare zum Gipfel:
Affenfaust: + -
Breitensportler: - Wie überall in Zittau sind zahlreiche nRs nachgewachsen so z.B. in beiden Schluchtrissen, Südwand, Schartenkante...
Alex M.: ++ -
Alter Weg III;
H. Lippmann, H. Halm, K. Punk 28.09.1910
Aus der SW-Scharte, rechts von kl.Block, Rissrinne zu kl.Felskopf. Den linken zweier Risse zG.
JoergB-Mal ein paar Meter Rißkamin schrubben, ansonsten leicht.
**Türmchenvariante VIIa;
Horst Haufe, E.Zeissig 28.06.1959
Vom kleinen Felskopf den rechten zweier Risse ein Stück hoch, dann rechts Handriss an nR vorbei auf das Türmchen. ÜzG.
Wilder Junge-# Für V nicht zu haben, durchgehend schwer.
Torsten Schubert (DD-79)++#Einschätzung vom Voreintrag wird bestätigt. Für V nicht zu haben. Der Weg ist zwar kurz, die Route lockt aber.
Alex M.++### Wer Zittau näher kennt, weiß das dies nicht die einzige "etwas" härter eingestufte Route ist. Der Name des Erstbegehers spricht auch für einen gewissen Qualitätsstandard.
Thomas Ermer++## Der Handriss geht für "hart V" noch durch. Aber dieser will erst einmal erreicht sein. Der R lässt sich aus guter Klemmstelle einhängen (Schlinge darunter), denn wird es selbst mit VIIa-Einstellung fordernd.
OleK++# Bis zum Türmchen gängig. Dann erst den linken Riss nehmen zum zum nR. Darunter noch gute Knotenschlinge. Steht man über dem nR wechselt man rechts zum eigentlichen Riss, der zum Ausstieg führt. Über dem nR mehrere Placements für mittlere Knotenschlingen. Diese sind aber kräftig zu legen und man verbaut sich damit evtl gute Handklemmer. Weg sieht von unten leichter aus, als er ist. Mit einer guten Handrisstechnik aber nicht viel schwerer als VI.
***Südwestweg IV;
Fritz Hübner, W.Messow 01.05.1951
Links vom AW Wandstufen auf Vorblock(NH). Übertritt (nR) und rechts Wand z.G.
Wilder Junge+# Ganz nett, Crux ist nach dem Übertritt zum stehen zu kommen.
Albi++# Die letzte Wandstufe auf den Vorblock fand ich mal knifflig, wenn man weit rechts geht löst es sich gut auf. Die letzte Schlinge ist dort schon lange vorbei. Der nR entschärft den Rest des Weges völlig. Ohne diesen war früher dort mal die Konzentration gefragt.
benjamin++## Macht Spaß und geht gut. Crux durch den Ring gut gesichert. Sonst sehr gängig und wenig ausgesetzt.
HeiLeh##Durch den 2.nR der Westkante ist nun auch die letzte Wandstufe auf den Vorblock perfekt gesichert.
OleK++### Fast franz. gesichert. Nicht zu schwer. Gesteinsquali top. Für Neulinge
**Westkante VI;
Claus Westermeier 17.08.1965
An der W-Kante Spreize (nR), Übertritt u. links auf Abs. Wand erst re., dann li. haltend (2.nR) auf VB(NH). SCHLUCHTWEG zG.
Urb++## ! kann gestrichen werden, Dank Zweier nR, Sternchen könnte man geben. Zwischen den R ein mittleres textiles Sicherunggerät hilfreich.
Nonnensprung 3/V;
Rolf Bär 04.06.1972
Eigentliche Westkante VIIb-c;
Michael Urban, A.Bastian, D.Schneider, Ina+J.Brzezinski 26.06.2022
Links vom Durchgang, Rißspuren zum Abs. der WESTKANTE, Kante (H) direkt auf Pfeiler (nH), wie SCHLUCHTWEG z.G.
*Rivalenwand RP VIIc;
Bernd Franze, H.Müller 13.06.1971
Rechts vom SCHLUCHTWEG, schmale Wand an gr. Loch, nR und R vorbei auf Vorblock (NH). SCHLUCHTWEG zG.
*Schluchtweg V;
Fritz Hübner, W.Messow 01.05.1951
Rechts in der Wand aus der Felsengasse über Üh. und gr.Kamin auf den Vorblock (NH) der SW-Seite. Übertritt und links Wand zG.
Urb+ War mal IV, das Ei ist der überhängende Einstieg. Oben kann man den nR vom SW-WEG mit benutzen, die Zacke (Schlinge) ist im laufe der Jahre schlechter geworden.
***Junggesellenkante RP VIIc;
Bernd Franze, T.Meier, D.Stannek, D.Donath 11.06.1977
Aus dem Kamin des SCHLUCHTWEGES linke Kante an R und nR vorbei, oben linkshaltend, zG.
Alex M.++## Ich fand den nR nicht unbedingt notwendig, da kurz unterhalb eine gute Schlinge liegt. Oben kann man sich auch rechts der Kante halten, dort finden sich noch einige gute Schlingen und es ist nicht schwerer.
Urb++## Der 2.R ist der Nachträgliche, der 1. wurde gewechselt.
Bergpirat++Einstieg etwas kräftig aber man ist schnell am großen Loch und im Kamin. Spreize zum 1.R (kann es sein daß der untere Edelstahl R der nR ist, da der obere deutlich älter ausschaut?) gängig. Kletterei an der Kante dann anhaltend schwer aber durch 2.R gut gesichert.
**Rechter Schluchtriss VIIb;
Heinz Urban 24.08.1954
Aus der Felsengasse den rechten zweier Risse an 2nR vorbei zG.
Gunter+# Ab dem 2.R wird´s 3m Schinderei. Sah von unter irgendwie einfacher aus.
Adde++## Crux nach dem 2.R wo es etwas abdrängend wird und Kreativität gefragt ist. Es liegt noch eine gute Kevlar.
**Linker Schluchtriss VIIa;
Kurt Hilse, R. Nietzold 24.08.1954
Aus der Felsengasse den linken zweier Risse (nR), oben linkshaltend z.G.
Karsten+#
**Septemberweg VIIb;
Hans-Jürgen May, H. Hildebrandt, F. Henning, H. Henning, H. Bogge 04.09.1954
Aus der Felsengasse die Nordkante zu nR, dann schräg rechts aufwärts zu Rissen. Diese zG.
Karsten+#Man kann einen nR links an der Kante mitbenutzen.
*Mittelstreifen VIIc !;
Horst Umlauft, M. Sachs, F. Schäfer, Gundrun Umlauft 16.08.1980
Rechts vom Originaleinstieg Wand an R vorbei zu den Ausstiegsrissen.
Karsten+! Ist deutlich schwerer als es aussieht, die schwersten Züge macht man vor dem Ring. Den Zug zum Ring hin konnte ich nur durch eine windige Knotenschlinge halbwegs absichern.
**Schartenkante VIIb;
Horst Umlauft, Gudrun Kowol 21.08.1957
Links der Nordkante Rippe(rechts nR vom SEPTEMBERWEG) und Kante zu R. Kante, anfangs linkshaltend, zG.
Karsten+# Der R steckt jetzt so hoch, dass man ihn nicht mehr aus sicherer Position klinken kann. Als Ausgleich kann man aber vorher einen nR rechts der Kante mit einhängen.
Gunter++## Wenn man will kann man bis zum 1.R ein Ufo legen und zwischen 1.und 2. Ring auch. Oben kann man noch eine Schlinge legen. Alles in allem: schöner Weg.
Rissvariante VIIb;
Horst Umlauft, H.Meier, G.Schiefner 07.07.1969
Übertritt VIIa;
Michael Urban, T.Kretschmar 30.04.1994
Nordostweg IV;
Robert Häusler, R.Wolf, um 1910 01.01.1910
Rechts in der NO-Scharte Spreize und linksgen.Riss zG.
**Kurzer Riss V;
Fritz Hübner, E.Hänsel 13.05.1951
Daniel Kretzschmar++# Schöner Schulterriss! Der nR sichert die schwierigste Stelle (Einstieg in den Riss) hervorragend ab.
*Talkante VIIc;
Horst Umlauft, H.Meier 08.10.1961
Ganz rechts in der Talseite Spreizkamin zu R. Kieselquerg.links zu nR und Kante zu Abs. Von rechts nach links ansteigend(nR) über Überh. und Kante zG.
Variante zur Talkante VIIa;
Horst Friedemann, D.Pilz 23.07.1976
****Direkte Talkante RP VIIIc;
Werner Schönlebe, M.Urbczat, U.Böttcher 12.03.1978
Links vom Spreizkamin Kante an nR und 2R vorbei gerade zum 2.R.
Rob+++# Einstieg über herrliche Reibung (1.nR und 1.R). Das Einhängen vom 2.R ist nicht ohne. Man muss sich weit strecken und um die Kante rum klippen. Man steht aber ganz gut und das Fingerloch hilft für die Balance. Ich bin dann rechts der Kante weiter, wo es mal kräftig wird. Krux für mich dann das Klippen vom 3.R. Entweder durchziehen bis der Ring auf Hüfthöhe ist und man steht, oder wackelig von unten. Stürzen ist da jedenfalls keine Option mehr. Danach noch kurze Reibung und linkshaltend über den kleinen Absatz (R) und den Grat empor. Insgesamt wunderschöne Reibungszüge und interessante Fingerloch und Kieselbandkletterei. Oben leider derzeit leicht patiniert. In der letzten Dekade kaum 10 (eingetragene) Begehungen!
Wintervariante VIIc;
Werner Schönlebe, L.Winter, M.Urbczat, U.Böttcher 12.03.1978
*Langer Riss VI;
Fritz Hübner, W.Messow 08.05.1951
Rechts in der Talseite Riss in Verschn. zu Überh.(R). Riss, der sich zum Kamin erweitert, hoch. Bei schräger Rinne Übertritt nach rechts und am Grat zG.
*Generationswechsel RP IXb;
Steffen Otto, C.Westermeier, H.Reichel, K.-J.Zimmermann 31.07.1984
*Achtziger Kante VIIIc (IXa) RP IXb;
Wolfgang Johne, P.Stache, M.Urban 08.06.1980
3m links vom GENERATIONSWECHSEL Wand an R vorbei zu 2.R. (Unterst.) an 3.R vorbei zum 1.R der SÜDTRAVERSE. Gerade hoch, zuletzt die Kante der SÜDWAND zG.
Talweg III;
Fritz Hübner, W.Spür, E.Hänsel 13.05.1951
Variante zum Talweg IV;
Erhard Dykoff 03.05.1953
***Gratweg VIIb;
Wolfgang Glaser, Helmut Bardoux 07.10.1964
Den Kamin des Talweges zu markanter Zacke, dann den Grat links davon(3nR) auf kleinen Pfeiler. Überfall und linksgeneigten Riss rechts des AW z.G. (Kamineinstieg wird meist umgangen, indem man vom Einstieg der Südwand 2m zum 1.R des Gratweges absteigt)
Jensjensen++## Mit den 3 nachträglichen Ringen am Grat fast schon zuviel des Guten. Bis auf den Einstiegskamin richtig schöne Reibungskletterei. Tip: Die Türmchenvariante als Gipfelausstieg macht den Gesamtweg noch lohnender.
***Südtraverse VIIc;
Klaus Leupolt, F.Tschirner, H.Müller 23.10.1971
SÜDWAND zu NH. Kieselquerg. rechts zum 1.R. Weiter queren und Kante über 2.R und nR zG.
Alex M.+++## schöne gut gesicherte Kletterei. Der quergang lässt sich super Absichern, da vor dem 1. Ring noch eine SU liegt. Ganz Ängstliche können auch den nR der Südwand einhängen. Die Crux lauert dann kurz nach dem Ring um endgültig an die (Kamin-)Kante zu kommen.
Urb++# War bis ca. zur 100. Beg. VIIc, danach abgestuft. HS zwischen den Ringen, bei Abgang "schöner" Scheibenwischer... Oben dann noch ein nR von der SÜDWAND.
***Südwand VIIa;
Winfried Heinke, D.Heinke, W.Thomas, Anni Hocke, M.Baumgarth 12.06.1960
Aus der SW-Scharte 6 m absteigen. Rechts kurze Rampe und Kamin des TALWEGES zu NH. Rechts queren und Rampe zu nR. Reibung(2.R) 3 m hoch und rechts queren zur Kante (nR). Diese zG.
Alex M.++###Schöner, mittlerweile mit vielen zusätzlichen Sicherungsmitteln ausgestatteter Weg. Crux dürfte der Zug in die Rinne zum jetzigen 2. Ring sein. Früher ein kleines Abenteuer und nun ein unspektakulärer Reibungszug. Schade!
Bergpirat+++## Auch im Schmeißer Führer wird ja geschrieben daß der 1.nR den Weg zerstört hat. Ich war froh diesen vorzufinden, da etliche nicht ganz leichte Reibungszüge auch am 2.R vorbei bis zur Kante warten und man dort unverhofft den 2.nR (im Schmeißer noch nicht erwähnt) klinken kann. Durch die gute Sicherung nun ein Genußweg.
Reliefpfeiler VIIb;
Jürgen Schmeißer, N.Waaga 04.08.1995
Aus der Schlucht links in der Talseite rechts Reibung über R zu markanter Zacke des TALWEGES.
***Variante zur Südwand VIIb;
Dieter Schädel, H.Werner 24.09.1960
AW zu kl.Felskopf. Rechts Kamin des TALWEGES absteigen zum NH. Rechtsgeneigte Rampe (nR) zum 2.R. Gerade über Überhang (nR) und Kante zG.
Breitensportler++##Den Einstieg an der Kiefer erreicht man besser vom AW aus. Die Beschreibung im (blauen) KF führt in vermüllte Rinnen aus denen man nur sehr schwer zum Talwegkamin queren kann. Dann interessanter Quergang zum Beginn eines Großkieselbandes und Balancezüge bis auf den Pfeiler (Schlinge) Hier gibt es einige neue Ausstiegsmöglichkeiten. Wir haben links eine kurze Kante mit nR (Südwandverlängerung VIIb, 2006, 9. Beg.) gemacht.
**Südwandverlängerung VIIb;
Alexander Marg, Torsten Schierz 13.05.2006
Vom Absatz der Südwand links Übertritt und Wand (nH) zG.
Alex M.+### Diese recht unbedeutende Variante wurde erst durch die Erstbegehungsgeschichte interessant.
Etwa 14 Tage nach der Erstbegehung wurde diese Variante von Wolla (Wolfgang Glaser) noch mal „Erstbegangen“. Er verwendete dabei noch einen Ring, der kurze Zeit vorher am Vergessenen Turm aus Sicherheitsgründen entfernt worden war. Dort steckte er über vierzig Jahre. Nun wird (oder wurde) er hoffentlich entfernt und/oder durch einen neuen Ring ersetzt. Siehe (http://www.klettergeschichten.de/ringelrein.html)
Urb++## Da es eine Var. zur SÜDWAND ist, wird es nur durch die VAR.Z.SÜDWAND zur VIIb. Wird gern geklettert (schon 35 eingeschriebene Beg.). Das Ringlein ist nun schon wieder 9 Jahre alt... PS. Nun mit Normöse.
Katzensprung 4/V;
Michael Urban, vom M ges. 20.09.1977
Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg
Brutscher