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42 Großvaterstuhl (Rübezahlsitz) / Krakonošovo sedátko

Kommentare zum Gipfel:
sandmännchen: + - Neue Route außen am AW-Kamin, Verschneidung ausspreizen, 5 R.

**Alter Weg (Stará cesta) III; kommentieren/abhaken
Otto Rülke, W. Fiehl 18.08.1924
Von Nordwesten Kamin (R) auf Pfeiler und Wand zum Gipfel.
sandmännchen+##Wer unter den Adr-Klefü-Dreiern die Spanische Wand hat, wird hier noch fündig. Es geht die Mär, dass kräftigere Anwärter im Kamin über dem Ring den Gurt abgelegt haben sollen. Hagere Zeitgenossen passen problemlos durch.

Pferderennen (Dostih) VIIIa; kommentieren/abhaken
Stanislav Lukavský und Petr Mocek und Jiří Rymeš, P.Blahna 18.04.1982


Rousekweg (Rouskova) VIIc; kommentieren/abhaken
Antonín Rousek, K.Dědek 22.05.1960


Brüchiger Weg (Lámavá) VIIb; kommentieren/abhaken
Manfred Meißner, J.Hülle 24.07.1963


Variante (Varianta) VIIc !; kommentieren/abhaken
Stanislav Lukavský, M.Nosek 19.08.1972


Wiesenfuchsschwanz (Psárka) VIIIa !; kommentieren/abhaken
Jana Fehrová und Petr Mocek, J.Rymeš 26.09.1981


***Trainingsriss (Tréninková spára) VIIb; kommentieren/abhaken
Václav Bruckner und Werner Rump 12.10.1963
In der SW-Seite Riß an R u. nR vorbei zu Loch (nR). Links heraus queren zu Kamin. Wie AW z.G.
Robert Hahn++!Schöner Normal-Rißkletterer-Riß: Der Gipfel ist leicht zu finden, der Riß steilt einladend aus dem Sandboden empor und Ausstiegsschlotten sind nicht in Sicht. Der 1.R sitzt für Adr-Verhältnisse sehr tief. Bevor man diesen jedoch klinken kann, geht der Riß etwas auf, klemmt nur noch weit hinten und biegt sich etwas nach links, so dass sich die Füße beim Höhersetzen gegenseitig behindern. Auf Schlingen-Lege-Versuche würde ich bis dahin verzichten und stattdessen auf das gute Sturzgelände (glatter Sandboden) vertrauen. Nun geht es Meter um Meter gut voran, bis sich der Riß wieder zu weiten beginnt. Die letzten Meter bis zum Standplatz (riesige SU mit Dauerschlinge - mittlerweile nR) absolviert man an wackeligen Klemmern in weniger festem Gestein als unten. Brauchbare Schlingen fand ich keine mehr und der R war ausgestiegen – für mich war das die HS. Vom Standplatz aus folgt ein nicht ganz trivialer Links-Quergang, dann etwas Kaminkletterei und zuletzt eine Wandstufe irgendwie (Achtung Seilzug) auf den Gipfel
cbo+++# Ob seiner Nähe zum Hauptweg hat er sicher schon wahre Pilgerscharen angelockt. Typisch tschechisch steckt der Ring natürlich nach der Schwierigkeit. Diese ist aber von unten sichtbar und nicht bösartig. Ruhe und Selbstvertrauen ebnen hier den Weg zum Ring, wenn der Handriß aufgeht. Dort angekommen hat man zwar die Crux hinter sich, es liegt aber noch ein gutes Stück Arbeit vor dem Aspiranten. Zwischendurch habe ich bereut mit nur zwei Karabinern am Gurt eingestiegen zu sein. Mit langen dünnen Armen kann man aber die Dauerschlinge nutzen. Die Wandstelle am 2. R ist max. VIIa und der AW Ausstieg das Übliche - sicherungsfreie geneigte Rollreibung. Ob sich das ganze zum Beginnertraining eignet darf bezweifelt werden.
Der Physiker+++! Nicht nur der Riss, auch der Quergang ist mindestens VIIb. Die Ausstiegsreibung ist hingegen leicht (etwa IV). Kann man in einer SL durchsteigen, wenn man im Kamin nix legt.
Alex M.Hübsches Bild über der Schwierigkeit: http://www.lezec.cz/reference.php?print=1&key=8954
JoergB++ Schwierigkeit ist definitiv das aufgehende Stück 2m unter dem R, wo einem auch schnell mal die Füße weggehen und sowieso der Riss recht glatt ist. Nach dem R gemütliche, weniger steile Schulterrisskletterei, Schlingen habe ich aber keine mehr entdecken können.

**Tunnelvariante (Tunelová varianta) VIIc; kommentieren/abhaken

Wie Trainingsriß zu Loch. Durch dieses durch zur Gegenseite und dort Riß und links Wand z.G.
JoergB++# Orginell, wohl die logische Variante zum Orginalausstieg vom Trainingsriß. Um durchzukommen, muß man wohl aber seinen Gurt ausziehen.

Werbung für Hüftprothesen (Reklama na endoprotézu kyčle) VIIa; kommentieren/abhaken
TomᚠKubias u. Petr Mocek 30.10.2005
Links vom TRAININGSRISS Spreize an 5 Ringen vorbei zum Quergang vom TRAININGSRISS. AW zum Gipfel.

Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg Brutscher