142 77 Blutmühlrad 397 / Krvomlýnské kolo 397

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Gipfelkoordinaten: 50.408388 Grad nördlicher Breite und 14.571083 Grad östlicher Länge [N50°24'30.2" O14°34'15.8"] (+/-10 m)397
Position auf OpenTopoMap, Google Maps
Gebiet: Daubaer_Schweiz Teilgebiet 36: Albertstaler Grund / Kokořinský důl

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Wegnr. Wegname (deutsch) Wegname (tschechisch) Schwierigkeit Letzter Kommentar (Anzahl Kommentare)
Normalweg   Normální cesta    
Linke Schartenkante   Levá náhorní hrana    
Nordwand   Severní stěna   VI   
Durch Fels- und Steppenwildnis   Skal a stepí divočinou    
Breiter Kamin   Široký komín    
Vergessener Sprung   Zapomenutý skok    
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Kommentare zum Gipfel:

Hasso Gantze
24.04.2018 06:26
Wertung: Durchschnittsgipfel Um den sicher ungewöhnlichen Gipfelnamen zu verstehen, muß man tief in die böhmische Seele schauen. Am Seeufer gibt es die alte Burgruine Harasov-Krvomlejn. Nach der Sage lebte einst auf der Burg der Ritter Slaviboř mit seiner bildhübschen Tochter Ladka in Ruhe und Frieden. Diese traf zufällig auf den Sohn des Burgherren von Vidim, Břetislav. Sie verliebten sich ineinander. Nachdem der Jüngling nach einiger Zeit seinem Vater Milota von der bislang heimlichen Liebschaft erzählte und um die Erlaubnis zur Heirat bat, geriet dieser in Rage, da er für seinen Sohn andere Pläne hatte. Mit einer Armbrust verübte der grimmige Milota daraufhin am üblichen Treffpunkt der Beiden einen Mordanschlag auf das Mädchen. Ladka wurde dabei schwer verletzt. Ein Eremit fand sie. Vor ihrem Tode konnte sie sich ihrem Vater noch offenbaren. Dieser schwor Rache und nahm trickreich die Burgmannschaft von Vidim gefangen. Er errichtete auf seinem Burghof eine Guillotine. Unterhalb befand sich zu dieser Zeit eine Mühle in Bau, deren Mühlrad verklemmt war und sich noch nie gedreht hatte. Vom Blutstrom seiner hingerichteten Feinde setzte sich das Rad ein erstes Mal in Bewegung. Kurz darauf nahmen die Freunde des Ritters Milota ihrerseits blutige Rache an Slaviboř und seinen Mannen und das Rad drehte sich ein zweites und letztes Mal. Burg und Mühle wurden daraufhin abgerissen
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Zuletzt geändert: 29.12.2018 Jörg Brutscher