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35 Morgenstern / Jitřenka

Kommentare zum Gipfel:
FalkR: + - Sehr schöner großer Gipfel, wenn man an der Kasse vorbei ist gleich rechts. Einer der schwereren Gipfel.

***Nordostwand (Severovýchodní stěna) VIIIa; kommentieren/abhaken
Herbert Richter, P.Jacob 18.06.1962
Links in der NO-Wand Handriss zu Band, auf ihm Querg. rechts, Hangelrippe und Wand schräg links zu R. Wand schräg rechts zu Band, auf ihm nach rechts und Kante zG.
FalkR++!!Wohl der leichtester Weg am Gipfel. Wenn man am Einstieg steht, denkt man, das Problem ist es bis zum Ring zu kommen. Wenn man am Ring ist stellt man fest, dass es noch ganz schön weit bis zum Gipfel ist.Wenn man am Ausstieg ist kommt die eigentliche Schwierigkeit: Ein paar windige Reibungszüge mit der realen Möglichkeit des 15m-Pendelfluges. Im Nachstieg sehr schöner Weg, sächsisch ca. VIIIb. Als Vorsteiger sollte man schon etwas über den Dingen stehen. Die Sanduhr, die nach dem Ring die einzige Sicherungsmöglichkeit darstellt, ist etwa 5mm stark (falls ich das noch richtig wahrgenommen habe).
FalkRIch denke, aus der Tatsache, dass Mocek den Weg frei geklettert ist, kann der normale Mensch nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass es nicht so schwer ist.
Ludwig Trojok++# Für Adr ein freundlicher Weg, der sich bis zum Ring überraschend gut auflöst. Danach muss man die Ruhe bewahren, hat jedoch alle Zeit der Welt. Die Sanduhr ist keine 5 mm stark, doch die Schlinge liegt nicht als Sanduhr. Nach der Sanduhr auch deutlich leichter als zur Sanduhr. Ein Weg zum Beginnen.
der "Ich"++## Die Risse im unterem Teil gehen erstaunlicherweise gut zu klettern und die Reibung nach dem Ring ist auch sehr schön. Kurz bevor man die Hände auf den Gipfel legen kann werden die Tritte und nicht vorhandenen Griffe noch kleiner...Die von den Vorschreibern beschriebene Sanduhr war meiner Erinnerung nach nur eine Seilbremse.
sandmännchen++# Lohnender Weg, scheint im (mit Schlingen gut gesicherten) Bereich um den Überhang im unteren Teil zunehmend zu versanden. H.R.´s original-Ring aus den 60´ern würde als hier einziges Exemplar seiner Spezies ev. mal Versetzung in den Ruhestand und Ersatz durch ein modernes Eisen-Teil verdienen. Auch mit Blick auf die mögliche Belastung, die da einwirken könnte (wir hatten nach guter alter Art am Ring nachgeholt)... :-)
TT++# Als Adr - Einstiegsweg auf keinen Fall zu empfehlen! Der Ring steckt dort, wo die anspruchsvolle Reibungskletterei beginn. Zwar ist diese nicht übermäßig schwer, wenn man den Ring nicht mehr sieht, sollte man sie aber sicher beherrschen. Die Sanduhr braucht man eigentlich nicht zu erwähnen und bei schlechten Bedingungen und/oder maggibesudelten Griffen kann man für den Grad ganz schön losklettern. Die Sicherung ergibt sich dabei adrtypisch aus dem Mittel von sehr gut (bis zum R) und nicht vorhanden (ab dem R) zu ausreichend, denn wahrscheinlich liegt man nicht ganz im Dreck, wenn man oben loslässt.

***Freudenmädchen (Holka prodejná) IXa; kommentieren/abhaken
Josef Hradecký und Luděk Šlechta, 1980 01.01.1980
SO-Kamin und Riss zum 1.R. Links Wand zum 2.R. (Unterst.a.d.Schl.) zG.
seppo++# Unten ein sehr schwerer Risseinstieg, dann aber gute und nicht zu schwere Risskletterei zum 1. Ring. Nach dem Ring erst mal gängig, allerdings wird es zum 2.R hin immer schwerer. Schlingen sind möglich, wollen aber erst mal gelegt werden. Der 2. Ring selbst ist derart schlecht, dass ich mich zwar mal kurz für einen Blick zum Gipfelbuch hochgebockt habe, allerdings mir weder einen ernsthaften Freikletterversuch geschweige denn eine ordentliche Sedacky getraut habe, sondern vorsichtig abgeseilt bin. Sind die Ringe mal ausgewechselt ist es sicher ein sehr lohnendes Ziel.
Šáfaholka prodejná - Strichmädchen
seppoDer 2.R ist einhängefreundlich gewechselt, jetzt ist es ein Spitzenweg!

*Meer von Griffen (Moře chytů) VIIIc !; kommentieren/abhaken
Petr Mocek, S.Lukavský, K.Jerhot, F.Frýba, M.Nosek, M.Pražák 19.08.1972
Bei der Nordecke (unterst.) Wand über 2R zu Band. NO-WAND zG.

Kunstreiten (Krasojízda) VIIIc; kommentieren/abhaken
Petr Mocek u. Stanislav Lukavský u. Aleš Moravek 05.07.1987


Zuletzt geändert: 5.1.2019 Jörg Brutscher